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Auf der Kognitionswissenschaftlichen Tagung in Bielefeld (Kogwiss 99) wurden erste Ergebnisse einer klinischen Pilotstudie vorgestellt.

Der Tagungsbeitrag erschien in den Proceedings unter dem Titel:

Kämpf, U., Muchamedjarow, F., Brockmann, F., Henke R., und Sadowicz, K. (1999) Unterstützende Behandlung der schielbedingten Schwachsichtigkeit (Amblyopie) durch oszillierende Sinusoidalgitter: Eine placebokontrollierte Studie. In: I. Wachsmuth & B. Jung (Hrsg.) KogWis99: Proceedings der 4. Fachtagung der Gesellschaft für Kognitionswissenschaft, Bielefeld, 28. September – 1. Oktober. Sankt Augustin: Infix, 171-176


Tagungsbeitrag zur TeaP 99 in Leipzig

Uwe Kämpf am 02.04.1999

Neueste Ergebnisse wurden auf der 41. Tagung experimentell arbeitender Psychologen (TeaP 99) vorgestellt:

Spielen statt Schielen: Behandlung der unilateralen Schwachsichtigkeit (Amblyopie) durch oszillierende Sinusoidalgitter.
Beitrag zur TeaP ‘99: 41. Tagung experimentell arbeitender Psychologen, Leipzig, 28.März – 01. April.

U. Kämpf, F. Muchamedjarow, F. Brockmann & K. Sadowicz (1999)

Einäugige Schwachsichtigkeit aufgrund herabgesetzter Kontrastsensitivität, sogenannte Amblyopie, ist eine funktionelle Sehstörung. Sie tritt hauptsächlich ein im Gefolge von Strabismus, d.h. Schielen von Geburt an, aber auch bei Anisometropie, d.h. stark unterschiedlicher Refraktion der Linsen des rechten vs. linken Auges. Um Doppelbilder zu unterbinden, blendet das Gehirn – vereinfachend gesagt – im ersteren Falle das schwächere Auge zugunsten des stärkeren aus, im letzteren Falle erhält ein Teil der beteiligten visuellen Kanäle nicht ausreichend visuelle Reize.

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